Die ÖVP-Frauensprecherin Anna Sporrer will, dass der Besitz solcher Videos in Österreich strafbar wird. Noch ist das Eigenbedenken erlaubt, das soll sich ändern.
Was ist passiert? Es geht um Videos, auf denen Vergewaltigungen zu sehen sind. Einige davon stammen aus einem großen Netzwerk, gegen das gerade international ermittelt wird – der sogenannten „Operation Medusa". Bei uns in Österreich gibt es laut Bundeskriminalamt aber keinen direkten Bezug zu dieser Aktion. Trotzdem wurde am Wochenende ein eigener Fall aus Tirol bekannt: Ein 44-Jähriger soll seine Partnerin betäubt und vergewaltigt haben. Diese Nachrichten lösen jetzt eine politische Debatte aus.
Wer hilft? Politikerinnen wie Anna Sporrer von der ÖVP und Meri Disoski von den Grünen fordern, dass der Staat solche Taten besser bestraft. Sie wollen, dass man nicht nur die Herstellung und das Weitergeben solcher Videos bestraft, sondern auch das bloße Anschauen und Aufbewahren für sich selbst. Außerdem gibt es Opferschutzorganisationen, an die sich Betroffene wenden können – zum Beispiel die Frauenhelpline unter 0800 222 555.
