Die Staatsanwaltschaft Graz hat ihre Ermittlungen gegen den Immobilien-Unternehmer Erwin Soravia und einen Steuerberater eingestellt, weil sie keinen ausreichenden Verdacht für eine Straftat sieht.

Stell dir vor, jemand zeigt einen anderen bei der Polizei an, weil er glaubt, betrogen worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft muss dann prüfen, ob genug Hinweise auf eine Straftat vorliegen. In Graz hat die Anklagebehörde nun gesagt: Bei Soravia sehen wir keinen Anfangsverdacht für eine Straftat, besonders keinen Betrug. Damit ist das Ermittlungsverfahren beendet, bevor es richtig losgeht.

Der Vorwurf war: Soravia und ein Steuerberater sollen Investoren mit falschen Infos über ein Bauprojekt namens „Hospiz am Arlberg" hereingelegt haben. Fünf Beschwerdeführer behaupteten das und nannten unter anderem einen Schaden von 1,4 Millionen Euro. Die Anwälte von Soravia sagten dagegen: Er war nicht in die Verträge mit den Investoren verwickelt, und Geschäftsführer der Projektgesellschaft wurde er erst Ende 2023.