NDR und Süddeutsche Zeitung haben herausgefunden, dass die Schufa offenbar alte Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern in einer geheimen Datenbank weiterhin aufbewahrt.

Was ist passiert? Die Schufa ist eine Firma, die Banken und Geschäften sagt, wie gut jemand seine Rechnungen bezahlt. NDR und Süddeutsche Zeitung haben gemeinsam recherchiert und berichten: Die Schufa speichert alte Daten wie frühere Kredite, Pfändungen oder Schulden, die schon lange bezahlt sind, viel länger als die Leute denken. Diese alten Daten liegen in einer Art Geheimdatenbank, die "Schattendatenbank" genannt wird. Wenn du selbst bei der Schufa nachfragst, welche Daten über dich gespeichert sind, taucht diese geheime Datenbank nicht auf. Die meisten Expertinnen und Experten kannten sie vorher gar nicht.

Wer hilft dir? Der Hessische Datenschutzbeauftragte kümmert sich um den Fall und prüft jetzt, ob das so erlaubt ist. Die Schufa sagt, ihr Vorgehen sei rechtmäßig. Trotzdem hast du als Verbraucherin oder Verbraucher ein Recht darauf zu wissen, welche Daten über dich gespeichert sind und was damit passiert. Verbraucherschutzorganisationen setzen sich dafür ein, dass solche Firmen transparenter arbeiten müssen.