In Cottbus haben Unbekannte in der Nacht Brandsätze auf ein alternatives Wohnprojekt geworfen. Die Polizei geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus und ermittelt.
In Cottbus haben zwei junge Männer in der Nacht Brandsätze auf ein Haus geworfen. Das Haus heißt „Zelle 79" und ist ein selbstverwaltetes Wohnprojekt. Die Polizei sagt, die beiden Verdächtigen waren schwarz angezogen und waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. Zum Glück wurde bei dem Anschlag niemand verletzt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Mordes, weil das Leben vieler Menschen in Gefahr war. Daneben wurde eine Fensterscheibe vom Büro der Grünen in Cottbus eingeschlagen, und am alternativen Club „Chekov" hat eine Zaunlatte gebrannt. Bei der Tat trug einer der mutmaßlichen Täter eine Sturmhaube in den Farben Schwarz-Weiß-Rot. Das sind die Farben des Kaiserreichs und werden oft von Rechtsextremen benutzt.
