Die Zürcher SVP-Politikerin Natalie Rickli will nicht in den Ständerat und stattdessen weiter in der Kantonsregierung arbeiten.

Die Zürcher SVP-Politikerin Natalie Rickli hat sich entschieden: Sie will nicht in den Ständerat, das ist die kleinere Kammer des Schweizer Parlaments. Stattdessen möchte sie im nächsten Jahr noch einmal für die Kantonsregierung antreten, also für die Regierung des Kantons Zürich. Das hat sie in einem Video auf LinkedIn gesagt und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt.

Zuerst hatte sie überlegt, ob eine Kandidatur für den Ständerat sinnvoll wäre. Nach Gesprächen mit ihrer Partei hat sie sich aber dagegen entschieden. Wichtig war ihr, dass es im Ständerat eine bürgerliche, also konservative, Vertretung gibt. Diese Aufgabe will sie aber weiterhin als Regierungsrätin erfüllen und nicht in Bern.

Auch ohne Rickli wird die Ständeratswahl im Herbst 2027 in Zürich spannend. GLP-Ständerätin Tiana Moser will vermutlich wieder antreten. Daniel Jositsch, der die SP verlässt, will es 2027 als Parteiloser noch einmal versuchen. Bei der SP bringt sich Nationalrätin Jacqueline Badran ins Gespräch. Und ob SVP und FDP zusammen eine Person aufstellen oder getrennte Kandidaturen ins Rennen schicken, ist noch offen. Rickli bleibt Regierungsrätin und steigt nicht in den Ständeratswahlkampf ein. Damit bleibt die Zürcher Ständeratswahl 2027 offen und vielseitig.