Fünf Pflegehelferinnen aus Indien wurden in Brandenburg begrüßt – sie sind Teil eines Plans, um mehr Menschen im Alter gut versorgen zu können.

In Brandenburg werden immer mehr Menschen älter und brauchen Pflege. Gleichzeitig gehen viele Pflegekräfte selbst in Rente. Deshalb hat sich das Bundesland etwas überlegt: Es holt Fachpersonal aus dem Ausland, zum Beispiel aus Indien.

Die fünf Frauen haben in ihrer Heimat schon eine Ausbildung gemacht. In Deutschland haben sie dann 120 Stunden lang dazugelernt und richtig gut Deutsch gelernt, auf dem Niveau B2. Jetzt haben sie ein offizielles Zertifikat und dürfen als Altenpflegehelferinnen arbeiten.

Gesundheitsminister René Wilke findet das Projekt super. Er sagt, dass solche Ideen ein Teil der Lösung für den Pflegenotstand sind. Er setzt auch auf moderne Technik, wie Roboter, die später mal helfen könnten, und darauf, dass Menschen möglichst lange selbstständig zu Hause leben können.

Damit sich die neuen Kolleginnen in Deutschland wohlfühlen, müssen alle mithelfen. Der Minister meint, es braucht Offenheit von den Ankommenden und die Bereitschaft von uns allen, sie willkommen zu heißen.

Warum ist das für dich wichtig?

Weil es zeigt, wie dein Bundesland kreative Wege findet, um die Versorgung von älteren Menschen – vielleicht deinen Großeltern – in Zukunft zu sichern.