Auf einem Treffen ihrer Partei in Cottbus haben die Mitglieder des BSW Friederike Benda als ihre Landesvorsitzende wiedergewählt.

Stell dir ein Kino vor, in dem statt eines Films eine politische Versammlung stattfindet. Genau das ist am Samstag in Cottbus passiert: Das Bündnis Sahra Wagenknecht, kurz BSW, hat im Weltspiegel-Kino seinen Landesparteitag abgehalten. Im Mittelpunkt stand die Wahl der Landeschefin.

Friederike Benda, die den Brandenburger Landesverband seit einem Jahr führt, bekam 136 von 177 Stimmen – das sind rund 77 Prozent. Ihr einziger Gegenkandidat, Rainer Gebauer, hatte seine Bewerbung vorher zurückgezogen und kam gar nicht erst zu dem Treffen.

Benda nutzte ihre Rede, um die frühere Regierungspartnerin SPD scharf zu kritisieren. Die SPD hatte die gemeinsame Koalition im Januar beendet. Benda sagte, die SPD habe sich danach gegen Neuwahlen gestellt und damit ihren demokratischen Kompass verloren. Sie betonte, dass ihre Partei für Glaubwürdigkeit und Friedenspolitik stehe.