Beratungsunternehmen EY zählt, wie viel Geld in junge Firmen fließt – und im ersten Halbjahr 2026 war Berlin wieder die Nummer eins in Deutschland.

Insgesamt steckten Investoren rund 5,3 Milliarden Euro in deutsche Start-ups – das sind Firmen, die gerade erst gegründet wurden und eine neue Idee umsetzen wollen. Die Gesamtsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Allerdings gab es weniger einzelne Finanzierungsrunden als zuvor: Statt vieler kleiner Deals wurden wenige große Deals mit hohen Geldbeträgen gemacht.

Berlin sammelte mit 1,7 Milliarden Euro das meiste Geld ein. Besonders auffällig: Das Rüstungs-Start-up STARK allein holte 500 Millionen Euro. Baden-Württemberg rückte dank des Robotik-Unternehmens Neura Robotics auf Platz zwei vor, das mit rund 1,2 Milliarden Euro den größten Einzeldeal der Halbjahres-Bilanz landete. Bayern fiel auf Platz drei zurück, weil dort das Investitionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 46 Prozent sank.