Eine Analyse zeigt: Die Mieten in Deutschland sind im zweiten Quartal deutlich gestiegen, und immer weniger Wohnungen werden überhaupt zur Miete angeboten.
Was ist passiert? Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat die Mieten in Deutschland für das zweite Quartal ausgewertet. Ergebnis: Bundesweit sind die Angebotsmieten um 4 Prozent gestiegen. In Großstädten außerhalb der größten Metropolen waren es sogar 4,9 Prozent. Wohnungen zu finden, die zur Miete angeboten werden, ist gleichzeitig schwieriger geworden – in Hamburg gibt es sogar mehr als halb so viele Mietinserate wie noch Anfang 2022, in Frankfurt am Main 43 Prozent weniger. IW-Experte Pekka Sagner erklärt, warum: Viele Menschen bleiben in ihren alten, günstigen Wohnungen, obwohl diese zum Beispiel nach einem Auszug der Kinder zu groß sind. So stehen weniger Wohnungen für alle zur Verfügung, die suchen.
