Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen – und der Bestand wächst weiter.
Deutschland hat Ende 2025 etwa 44 Millionen Wohnungen. Das sind rund 2,5 Millionen mehr als noch vor zehn Jahren. Im letzten Jahr sind 196.000 neue Wohnungen dazugekommen, also etwa so viele wie eine mittelgroße Stadt Einwohner hat.
Die Bevölkerung ist im selben Zeitraum nur um 1,6 Prozent gewachsen. Das bedeutet: Es gibt nicht nur mehr Wohnungen, sondern auch mehr Platz für jede einzelne Person. Pro Kopf stehen den Menschen in Deutschland jetzt rund 49,5 Quadratmeter zum Wohnen zur Verfügung – das sind 7,1 Prozent mehr als 2015.
Die meisten Wohnungen stehen in Mehrfamilienhäusern, also großen Häusern mit mehreren Parteien. Sie machen knapp 55 Prozent des Bestands aus. Einfamilienhäuser, also Häuser für eine einzige Familie, machen knapp ein Drittel aus. Eine von 50 Wohnungen befindet sich übrigens nicht in einem normalen Wohnhaus, sondern zum Beispiel in einer Schule oder über Geschäften.
