Der Berliner Verfassungsschutz hat 2025 in allen Bereichen des Extremismus mehr Menschen gezählt – und warnt, dass vor allem Jugendliche im Internet stärker umworben werden.

Was ist passiert? Der Berliner Verfassungsschutz hat seinen Jahresbericht für 2025 vorgestellt. Er sagt: Die Zahl der Rechtsextremisten in Berlin ist auf 1.480 gestiegen, die der Islamisten auf rund 2.590. Beide Gruppen versuchen verstärkt, junge Menschen online zu erreichen – mit Videos, Memes oder Chats. Innensenatorin Iris Spranger sagt, die Lage sei „besorgniserregend".

Wer hilft? Der Verfassungsschutz beobachtet diese Gruppen und benennt sie öffentlich – zum Beispiel die Partei „Der III. Weg", ihre Jugendorganisation NRJ oder salafistische Prediger im Internet. So sollen Behörden, Schulen und Eltern Hinweise bekommen, wo Radikalisierung passiert. Auch Beratungsstellen wie „Hayat" oder das Violence-Prevention-Network bieten in Berlin Hilfe für Jugendliche und Familien an, die mit extremistischen Inhalten in Berührung kommen.