Brandenburgs Innenminister warnt davor, dass junge Rechtsextreme gezielt CSD-Veranstaltungen angreifen wollen.
Was ist passiert? Brandenburgs Innenminister Jan Redmann hat dem Landtag gesagt, dass es in Brandenburg mehrere rechtsextreme Jugendgruppen gibt. Diese Gruppen sind laut Redmann über soziale Medien vernetzt und haben ein hohes Gewaltpotenzial. Sie haben es sich laut dem Minister zum Ziel gesetzt, bei Christopher-Street-Day-Veranstaltungen, kurz CSD, Menschen anzugreifen. Beim CSD in Frankfurt (Oder) musste die Polizei am vergangenen Samstag eingreifen und Gewalttaten verhindern. Es wird unter anderem wegen der Verwendung verfassungswidriger Symbole ermittelt.
Wer hilft? Die Polizei war beim CSD in Frankfurt (Oder) vor Ort und hat nach Angaben des Ministers Gewalttaten verhindert. Im Mai ist die Bundesanwaltschaft gegen 36 mutmaßliche Mitglieder von Neonazi-Gruppierungen vorgegangen, neun davon aus Berlin und Brandenburg. Der Verfassungsschutz beobachtet die Szene, und die Sicherheitsbehörden wollen zusammenarbeiten, um weitere Übergriffe zu verhindern. CSDs sind Veranstaltungen, die an die Rechte von queeren Menschen erinnern und für Vielfalt stehen.
