Die Partei Die Linke hat am Samstag in Schwerin ihr Programm für die Landtagswahl im September beschlossen – mit vielen Ideen für Bildung und gegen Rechtsextremismus.
Stell dir vor, deine Schule hätte mehr Lehrkräfte, Sozialarbeiter und sogar eigene Psychologen. Genau das verspricht Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern. Auf einem großen Treffen mit 120 Delegierten hat die Partei am Wochenende ihr Wahlprogramm verabschiedet. Nach etwa sechs Stunden Diskussion und 26 Änderungsanträgen stand das rund 60-seitige Papier. Nur wenige stimmten dagegen.
Die Spitzenkandidatin Simone Oldenburg, die auch Bildungsministerin ist, sagte: „Wir hören nicht auf, auch in die Zukunft der Jugendlichen und damit in unser aller Zukunft zu investieren.“ Der Partei geht es aber nicht nur um Schule. Sie will auch, dass der 8. Mai – der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus – ein gesetzlicher Feiertag wird. Und sie fordert, dass das Land ein Verbotsverfahren gegen die AfD vor dem Bundesverfassungsgericht anstößt.
