Der Hund Leo kann seine Hinterbeine nicht mehr bewegen – jetzt bittet ein Tierheim in Oberösterreich um Spenden für seine Genesung.

Leo ist ein Mischlingshund. Im Frühjahr passierte etwas Schlimmes: Ein Blutgefäß in seinem Rückenmark hat sich plötzlich verschlossen. Fachleute nennen das einen Rückenmarksinfarkt. Seitdem kann Leo seine Hinterbeine nicht mehr spüren und benötigt zusätzlich Hilfe bei Inkontinenz. Er wurde in dem Tierheim Pfotenhilfe in Lochen in Oberösterreich aufgenommen. Dort kümmert man sich jetzt um ihn. Johanna Stadler, die Leiterin des Tierheims, erzählt: „Er war bei seiner Ankunft natürlich sehr traurig und verstand die Welt nicht mehr“.

Leo wird im Tierheim liebevoll behandelt. Er bekommt Physiotherapie und Massagen. Damit soll sich sein Körper erholen und seine Muskeln sollen beweglich bleiben. Der Tierarzt Daniel Eschlböck hat Leo genau untersucht. Er hat gesagt, dass eine Operation Leo leider nicht helfen kann. Deshalb setzt das Team von Pfotenhilfe auf Geduld und intensive Therapie über mehrere Wochen und Monate. Stadler sagt: „Wir hoffen sehr, dass sich die Symptome dadurch zurückbilden, es können jedoch Schäden bleiben“.