In einem Fluss in Niederösterreich sind bei großer Hitze mehrere seltene Huchen gestorben – Naturschützer schlagen Alarm.
In der Pielach, einem Fluss in Niederösterreich, sind bei der aktuellen Hitzewelle mehrere Huchen gestorben. Die Pielach ist einer der letzten Flüsse in Österreich, in denen diese Fischart noch ohne menschliche Hilfe überleben kann. Die Wassertemperatur blieb dort tagelang über 20 Grad Celsius, draußen wurden es über 35 Grad. Die toten Tiere wurden dem WWF gemeldet und vom Land Niederösterreich bestätigt. Der Huchen, auch „Donaulachs" genannt, kann bis zu 1,5 Meter groß werden und gilt als „König der heimischen Flüsse".
Der WWF und das Land Niederösterreich kümmern sich. Es gibt einen Alarmplan für hitzebedingte Fischsterben, Gewässer werden bei hohen Temperaturen überwacht, und einige Kraftwerke haben in den letzten Wochen freiwillig mehr Wasser abgegeben. Der WWF fordert jetzt, dass in Hitzeperioden mehr Wasser in den Flüssen bleibt, die letzten Huchenflüsse Donau, Pielach, Melk und Mank besser geschützt werden und ausgeleitete Flussstrecken schneller wieder naturnah umgebaut werden.
