Teile von Österreich kämpfen mit Temperaturen nahe 40 Grad, während im Westen und Süden schwere Gewitter Muren, Hagel und Stromausfälle verursachen – Abkühlung ist aber bereits in Sicht.
Was ist passiert? Am Montag kletterte das Thermometer in Österreich auf extreme Werte. An der Station Bad Deutsch-Altenburg wurden mehr als 40 Grad gemessen – ein neuer Rekord. Auch in Mistelbach, Langenlebarn und Wien lagen die Temperaturen über 39 Grad. In derselben Nacht wurde in Wien mit 27,3 Grad der wärmste jemals gemessene Nachtwert des Landes registriert. Während der Osten schwitzte, zogen über den Westen und Süden schwere Gewitter hinweg. In Tirol lösten sie Muren aus, die Straßen verschütteten. Im Kaunertal saßen 200 Tagesausflugsgäste fest, im Schladminger Untertal wurden rund 30 Personen eingeschlossen. In Kärnten galt zeitweise Warnstufe Rot wegen Hagel und Gewitter. Rund 1.100 Haushalte waren am Dienstagabend ohne Strom, Bäume blockierten Straßen.
