Ein Arzt aus den USA hatte sich in Afrika mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt – und konnte in einer Berliner Spezialklinik geheilt werden.
Was ist passiert? Ein Arzt aus den USA hat in der Demokratischen Republik Kongo Menschen geholfen und sich dabei mit dem Ebola-Virus angesteckt. Er wurde mit einem Spezialflugzeug nach Berlin in die Charité gebracht. Dort kam er auf eine besondere Station, die extra für solche gefährlichen Krankheiten gebaut ist. Sie ist komplett abgeriegelt, damit das Virus nicht entweichen kann. Zuerst war der Arzt sehr krank, doch nach ungefähr zwei Wochen Behandlung ging es ihm wieder gut. Er durfte die Klinik verlassen, und bei ihm wurde seit Ende Mai kein Virus mehr gefunden.
Wer hilft? In Berlin hat ein ganzes Team aus Ärzten und Pflegekräften rund um die Uhr für den Patienten gearbeitet. Sie haben ihn mit Medikamenten behandelt, die es vorher gegen diese Virusart noch nicht gab, und ihn gut versorgt. Auch seine Frau und seine vier Kinder kamen nach Berlin und wurden von der Klinik betreut, damit sie niemanden anstecken konnten. Auf der ganzen Welt versuchen Helferinnen und Helfer, den Ebola-Ausbruch in Zentralafrika unter Kontrolle zu bringen. Die WHO und lokale Teams suchen Menschen, die Kontakt zu Erkrankten hatten, damit die Krankheit sich nicht weiter ausbreitet.
