Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich Ebola aus, und die Weltgesundheitsorganisation sagt, die Helfer kommen nicht schnell genug hinterher.
Was ist passiert? Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist seit Mitte Mai ein Ebola-Ausbruch bekannt. Im Nachbarland Uganda wurden bisher 15 Fälle bestätigt, im Kongo selbst sprechen die Behörden von 363 bestätigten Fällen. Das Virus heißt Bundibugyo und ist selten. Es verbreitet sich über Körperkontakt und Körperflüssigkeiten. Bei früheren Ausbrüchen in Westafrika 2014/2015 starben mehr als 11.000 Menschen, im Kongo 2018 bis 2020 etwa 2.300.
Wer hilft? Die Weltgesundheitsorganisation WHO unterstützt das Land. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus war selbst in der Region und sagt: die Krankheit habe einen Vorsprung, und man hinke immer noch hinterher. Die WHO hilft beim Testen, baut Labore auf, sucht Kontaktpersonen und forscht an Impfstoffen. Auch behandelnde Ärztinnen und Ärzte in Behandlungszentren arbeiten daran, Erkrankte zu versorgen. Wichtig ist: Vertrauen aufzubauen, damit Kranke sich trauen, in diese Zentren zu kommen.
