Im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im Nachbarland Uganda breitet sich ein seltener Ebola-Stamm aus, gegen den es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt.

Was ist passiert? Im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda gibt es seit Mitte Mai einen Ebola-Ausbruch. Verursacht wird er vom seltenen Bundibugyo-Stamm. Davon gibt es gerade einmal drei dokumentierte Ausbrüche weltweit. Die Zahl der bestätigten Fälle im Kongo liegt nach Behördenangaben bei 321, 48 Menschen sind gestorben. In Uganda sind 15 Infektionen im Labor bestätigt, eine Person ist gestorben. Die Zahl der Verdachtsfälle ist laut WHO zuletzt von über 900 auf 116 gesunken – das klingt erstmal gut, heißt aber noch lange nicht, dass der Ausbruch vorbei ist. Ebola ist eine schwere Krankheit mit Fieber und inneren Blutungen. Sie wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, nicht durch die Luft.