Das Biotech-Unternehmen Moderna hat am Montag angekündigt, einen Impfstoff gegen eine seltene Ebola-Art zu entwickeln – mit 50 Millionen Dollar Unterstützung von der Impfallianz Cepi.
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda gibt es gerade einen Ebola-Ausbruch. Mehr als 900 Menschen könnten sich angesteckt haben, etwa 350 sind gestorben. Der Auslöser ist das sogenannte Bundibugyo-Virus – eine Variante, gegen die es bisher keinen zugelassenen Impfstoff gibt.
Moderna will das ändern. Das Unternehmen nutzt die gleiche mRNA-Technologie, die schon bei den Corona-Impfstoffen geholfen hat. Erste Tests mit dem neuen Mittel waren vielversprechend. Die Impfallianz Cepi gibt dafür bis zu 50 Millionen Dollar, damit der Impfstoff schnell einsatzbereit ist.
Auch andere Organisationen helfen mit: Die Universität Oxford und ein Institut in Indien bekommen Geld für einen eigenen Impfstoff. Die Weltbank stellt über 220 Millionen Dollar bereit, um Lücken bei der Bekämpfung zu schließen. Die WHO hat außerdem eine Liste mit experimentellen Medikamenten empfohlen, die jetzt getestet werden sollen.
