Eine riesige Studie aus acht Ländern zeigt: Wenn dein Lehrer gut drauf ist, lernst du besser – und das liegt nicht nur an ihm, sondern auch an dir.
Forscher haben 679 Mathelehrer und über 17.500 Schüler in Ländern wie Deutschland, Japan, Mexiko und China beobachtet. Sie wollten wissen, ob die Laune des Lehrers einen Unterschied für den Unterricht macht. Das Ergebnis: Und ob! Wenn Lehrer Freude an ihrer Arbeit haben, erklären sie besser, gehen fairer mit allen um und stellen spannendere Aufgaben. Das führt dazu, dass du dich im Unterricht wohler fühlst und mehr Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten bekommst.
Ist ein Lehrer dagegen oft genervt oder wütend, passiert das Gegenteil. Der Unterricht ist dann oft unruhiger, die Stimmung zwischen Lehrern und Schülern ist angespannter und die Aufgaben sind weniger herausfordernd. Das kann dazu führen, dass du weniger Lust auf das Fach hast und schlechter abschneidest. Die Forscher nennen das einen 'Teufelskreis': Schlechte Laune führt zu schlechtem Unterricht, was zu noch mehr Frust beim Lehrer führt.
