In den französischen Pyrenäen wütet ein großer Waldbrand, rund 12.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Seit Samstagabend brennt es in der kleinen Gemeinde Trévillach im Süden Frankreichs. Das Feuer hat sich schnell ausgebreitet, deshalb mussten Menschen aus rund 20 Gemeinden evakuiert werden. Insgesamt wurden etwa 12.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Behörden hatten zunächst von 16 Verletzten gesprochen.

Rund 800 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Sie versuchen mit einer besonderen Methode, das Feuer aufzuhalten: Sie legen kontrolliert Gegenfeuer, damit die Flammen keine Nahrung mehr finden. Wegen starken Windes und Trockenheit funktioniert das gerade aber nicht überall.

Das Wetter macht den Einsatzkräften das Leben schwer. Im Département Pyrénées-Orientales hat es seit mehr als einem Monat nicht mehr geregnet. Auf der spanischen Seite warnt der Wetterdienst vor Temperaturen bis zu 42 Grad und hat die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen.

Viele Helferinnen und Helfer sind vor Ort. Die Feuerwehr kämpft rund um die Uhr gegen die Flammen. Auch Nachbarinnen und Nachbarn helfen sich gegenseitig und bringen Evakuierte unter. Behörden informieren regelmäßig über die aktuelle Lage.

Wenn du in einer Region mit Waldbrandgefahr lebst, kannst du selbst etwas tun: Halte dich an Absperrungen und Evakuierungsanweisungen, zünde in trockenen Zeiten kein offenes Feuer an und informiere dich über offizielle Warn-Apps deiner Region.