Während einer langen Hitzeperiode sind in Frankreich etwa 2.000 Menschen mehr gestorben als normalerweise – vor allem ältere Leute.
In Frankreich hat es wochenlang extrem heiß gehetzt. Die Behörden haben jetzt mitgeteilt: Rund 2.000 Menschen sind in dieser Zeit mehr gestorben als sonst. Das entspricht etwa 30 Prozent mehr Todesfällen. Besonders betroffen waren ältere Menschen ab 65 Jahren und die Großstadt Paris sowie die Region Pays de la Loire. Viele Menschen sind zu Hause gestorben – ihre Wohnungen hatten offenbar keine gute Kühlung.
Die gute Nachricht: Viele Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände im Süden von Frankreich und bringen Menschen in Sicherheit. Die französische Regierung hat schon nach der großen Hitzewelle von 2003 einen Hitzeaktionsplan eingeführt. Dazu gehören kühle öffentliche Räume, Warn-Apps und Hausbesuche bei älteren Menschen. Auch Belgien und Spanien meldeten sehr viele Hitzetote und versuchen, ihre Bürgerinnen und Bürger besser zu schützen.
