In Südfrankreich kämpft die Feuerwehr gegen mehrere große Waldbrände – Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Was ist passiert? Im Süden Frankreichs brennen seit Dienstag mehrere Wälder. Besonders schlimm ist es nördlich der Stadt Narbonne: Dort sind schon etwa 900 Hektar Land verbrannt – das ist ungefähr so groß wie über 1.200 Fußballfelder. Auch zwischen Marseille und Avignon, in der Nähe von Lançon-Provence, wütet ein Feuer. Rund 600 Menschen mussten deshalb ihre Häuser verlassen, zum Beispiel im Dorf Pouzols-Minervois. Eine Anwohnerin erzählte: „Wir wurden gestern Nachmittag evakuiert und konnten die Flammen von der Straße aus sehen". Verletzt wurde zum Glück niemand.
Wer hilft? Vor Ort sind viele Feuerwehrleute im Einsatz. Sie löschen mit Wasser, aber auch mit Löschflugzeugen und Hubschraubern aus der Luft. Die Polizei und die Stadtverwaltung richten Sammelunterkünfte ein, in denen Menschen schlafen und essen können, solange sie nicht nach Hause dürfen. Wetterdienste beobachten ständig den Wind und die Temperaturen, damit die Einsatzkräfte wissen, wohin sich das Feuer ausbreiten könnte.
