In der Nähe der Costa Brava in Spanien wütet ein Waldbrand – deshalb sollen rund 45.000 Menschen in ihren Häusern bleiben.
Was ist passiert? In der Region Katalonien nahe der Costa Brava brennt seit Freitagmorgen ein großer Wald. Etwa 1.300 Hektar Busch- und Waldland sind schon zerstört – das ist ungefähr so viel wie 1.800 Fußballfelder. Wegen dem dicken Rauch sollen 45.000 Menschen in zehn Gemeinden zu Hause bleiben. 150 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, darunter 70 Kinder aus einem Ferienlager.
Wer hilft? Mehr als 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz, unterstützt von rund 300 Fahrzeugen, acht Flugzeugen und Hubschraubern. Auch Soldaten der Notfalltruppen unterstützen die Löscharbeiten. Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der den Brand möglicherweise mit einem Werkzeug ausgelöst hat. Ministerpräsident Pedro Sánchez rief die Menschen dazu auf, vorsichtig zu sein.
Was kannst du tun? Wenn du selbst in einer Region mit Waldbrandgefahr lebst oder dorthin reist, halte dich an offizielle Warnungen, vermeide offenes Feuer im Freien und bleib bei starker Rauchentwicklung drinnen. Informiere dich über Nachrichten und Hilfseinrichtungen, etwa über lokale Behörden oder Hilfsorganisationen.
