Die Warenhauskette Galeria hat sich einen neuen Kredit von bis zu 160 Millionen Euro gesichert, um sich in den nächsten drei Jahren neu aufzustellen.
Galeria ist eine große Warenhauskette in Deutschland mit rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Moment hat das Unternehmen 83 Filialen. Jetzt hat es von einem US-Investor namens Gordon Brothers einen Kredit von bis zu 160 Millionen Euro bekommen. Dieses Geld ist aber nicht einfach geschenkt – es wird über die Ware im Laden abgesichert und ist an einen genauen Sanierungsplan für drei Jahre gebunden.
Das bedeutet: Galeria muss in dieser Zeit zeigen, dass es wirtschaftlich wieder klar kommt. Etwa 30 der 83 Filialen stehen besonders unter Beobachtung. Es ist also wahrscheinlich, dass einige davon in den nächsten Jahren schließen werden. Andere Standorte könnten aber auch neu eröffnet werden, wenn sie sich lohnen.
Es gibt eine ganze Reihe von Menschen und Firmen, die Galeria bei der Sanierung helfen. Der US-Investor Gordon Brothers gibt das Geld. Eine Beratungsfirma namens AlixPartners hat die wirtschaftliche Lage genau untersucht und prüft, welche Filialen sich wirklich rechnen. Außerdem verhandelt Galeria mit Vermietern über niedrigere Mieten und flexiblere Verträge. Die Eigentümer NRDC und die Beteiligungsfirma von Bernd Beetz stehen hinter dem Unternehmen. Galeria selbst will mit großen Rabattaktionen wieder mehr Kundinnen und Kunden in die Läden holen.
