Im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreichs (WKO) ging es vor der Sommerpause um Reformen, Geld und die Zukunft der Kammer.

Stell dir vor, eine große Organisation für Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich – die WKO – diskutiert, wie sie sich selbst verändern soll. Genau das war Thema im Wirtschaftsparlament, dem Versammlungsorgan der Kammer. Es war die letzte Sitzung vor der Sommerpause. Präsidentin Martha Schultz hat gesagt: Die Reformen gehen weiter. Aber: Alle Fraktionen finden Reformen wichtig – nur über das Wie streiten sie.

Es gibt eine eigene Reformarbeitsgruppe, die seit März 2026 tagt und von Alexander Klacska geleitet wird. Sie beschäftigt sich mit zwei großen Fragen: Wie soll die WKO mit ihren Rücklagen umgehen? Und wie soll das Wahlsystem der Kammer aussehen? Die Rücklagen sind das gesparte Geld der WKO – rund zwei Milliarden Euro. Ein guter Teil davon steckt in Immobilien, also Gebäuden. Manche sagen: Das Geld gehört den Unternehmern zurückgegeben. Andere wollen es für die Kammer behalten.