In Österreich können Straftäter mit kurzen Haftstrafen stattdessen eine Fußfessel tragen und zu Hause bleiben.

Seit 15 Jahren gibt es in Österreich die Möglichkeit, eine Haftstrafe mit einer elektronischen Fußfessel abzusitzen. Statt ins Gefängnis zu müssen, können die Betroffenen zu Hause bleiben – aber unter strengen Auflagen. Jede Bewegung wird überwacht, und Ausflüge müssen lange vorher beantragt werden.

Die Fußfessel ist mit GPS ausgestattet, und die Behörden wissen immer, wo sich die Person aufhält. Wer gegen die Regeln verstößt, riskiert, doch noch ins Gefängnis zu müssen. Aber wenn man sich an die Vorgaben hält, kann man weiter arbeiten und bei seiner Familie bleiben.

Laut Experten ist die Fußfessel eine gute Alternative zum Gefängnis. Sie kostet weniger Geld und hilft den Betroffenen, sich besser in die Gesellschaft zu integrieren. Die Rückfallquote ist mit 10 Prozent nur halb so hoch wie bei normalen Haftstrafen.

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