Die FPÖ fordert, dass das Suchthilfezentrum Jedmayer in Wien vom dicht bebauten Gebiet rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße an den Stadtrand umzieht.

Was ist passiert? Die FPÖ hat bei einem Lokalaugenschein am Jedmayer klargestellt, dass sie das Suchthilfezentrum vom aktuellen Standort an den Stadtrand verlegen will. Parteivertreter Leo Lugner sagt, Schutzzonen und Alkoholverbote helfen nicht. Für die FPÖ ist das „reine Symbolpolitik“. Deshalb will sie den Standort verändern, damit die Szene nicht einfach in andere Grätzel wie Margareten oder Teile des 15. Bezirks ausweicht.

Wer hilft? In der Debatte gibt es mehrere Seiten. Die FPÖ bringt ihre Forderung im Wiener Landtag ein und sucht dafür Verbündete. Anrainerinnen und Anrainer aus dem Grätzel rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße und dem Fritz-Imhoff-Park schildern ihre Belastungen und unterstützen die Forderung. Außerdem äußern sich Suchtexperten: Sie warnen, eine Verlagerung allein sei noch keine Lösung, und fordern mehr Therapie und Prävention.