In einem Wiener Stadtamt beschweren sich 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihren Chef – sie werfen ihm Rassismus, Mobbing und frauenfeindliches Verhalten vor, die Stadt prüft die Vorwürfe.

Was ist passiert? Im Wiener Marktamt – das ist eine Behörde der Stadt, die zum Beispiel Märkte und Lebensmittelkontrolle überwacht – haben sich 20 Beschäftigte bei einer unabhängigen Schutzstelle der Stadt beschwert. Sie sagen, ihr Chef Andreas Kutheil benutzt rassistische Wörter, beleidigt Mitarbeiterinnen und macht anderen Angst. Er leitet das Amt schon seit acht Jahren. Die Beschwerden wurden in einem Brief gesammelt, und Medien wie der Falter berichten darüber. Es geht auch um einen Vorfall aus dem Jahr 2020, bei dem eine Mitarbeiterin einem Mann sexuelle Belästigung vorgeworfen haben soll. Die Stadt Wien hat gesagt: Wir prüfen das jetzt sorgfältig und geregelt.