Vor der Küste von Guyana ist eine alte Fähre mit über 130 Menschen an Bord gekentert; 67 wurden gerettet, 66 werden noch vermisst.

Was ist passiert? Am Samstagabend ist die Fähre "MV Barima" auf dem Weg von Georgetown nach Port Kaituma gekentert. An Bord waren 116 Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder, also insgesamt 133 Menschen. Infrastrukturminister Juan Edghill sagte, eine große Welle habe das Schiff getroffen. Die meisten Menschen an Bord haben geschlafen, als es passierte. Ein 18-jähriger Überlebender namens Wayne Kitson erzählte, er sei sechs Stunden im Meer geschwommen, bevor er gerettet wurde.

Wer hilft? Die Küstenwache und das Militär von Guyana suchen mit Booten und Flugzeugen nach den Vermissten. Unter den 67 Geretteten sind auch 15 Kinder, die jetzt medizinisch versorgt werden. Die Regierung hat eine Hotline für Angehörige eingerichtet. Minister Edghill sagte: "Wir geben die Hoffnung nicht auf, alle Personen an Bord zu finden".