Drei Tage nach dem Untergang eines Passagierschiffs vor Indonesien haben Fischer fünf Menschen aus dem Meer gerettet, darunter ein siebenjähriges Mädchen.

Was ist passiert? Ein Passagierschiff sank am Mittwoch nahe der Insel Selayar südlich von Sulawesi, nachdem der Motor ausgefallen war. Auf der Passagierliste standen 50 Menschen, eine spätere Überprüfung ergab aber, dass 78 Personen an Bord gewesen sein sollen. Fünf Überlebende hielten sich drei Tage lang auf einem selbst gebauten Floß aus Kanistern und Korkstücken über Wasser. Sie hatten etwas Instantnudeln und Kekse dabei. Mindestens ein Mensch starb, viele weitere galten als vermisst.

Wer hilft? Fischer entdeckten die fünf Überlebenden am Samstagnachmittag und riefen die Rettungskräfte. Danach suchten fünf große Schiffe, ein Aufklärungsflugzeug und ein Hubschrauber nach den Vermissten. Der Rettungsleiter Muhammad Arif Anwar informierte die Öffentlichkeit über die Lage. Ärztinnen und Ärzte kümmern sich nun um die Erschöpften.