Vor der Küste von Myanmar sind zwei Boote mit geflüchteten Rohingya untergegangen – die UN spricht von über 500 möglichen Toten.
Was ist passiert? Zwei Boote sind Ende Juni von Myanmar aus in See gestochen. An Bord waren hauptsächlich Rohingya, eine muslimische Minderheit, die in Myanmar verfolgt wird. Rund 250 Menschen waren auf dem ersten Boot, etwa 280 auf dem zweiten. Beide Schiffe sind wahrscheinlich im Sturm gekentert. Die UN-Organisationen IOM und UNHCR befürchten jetzt, dass mehr als 500 Menschen gestorben sind. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Wer hilft? Die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR haben den Fall öffentlich gemacht. Sie versuchen, Überlebende zu finden und die Opferzahlen zu klären. Auch Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen und das Rote Kreuz sind in der Region aktiv und kümmern sich um Flüchtlinge. Reporterinnen und Reporter berichten über das Schicksal der Rohingya, damit die Weltgemeinschaft nicht wegschaut.
