In Thailand ist ein elfjähriger Junge mit einem Auto in eine Gruppe von Mönchen gefahren, die gerade bei einer Prozession waren.
Was ist passiert? In der Provinz Mukdahan im Nordosten von Thailand, nahe der Grenze zu Laos, hat ein elfjähriger Junge einen Pickup-Truck gefahren und ist damit in eine Gruppe von Mönchen gefahren. Acht Mönche sind dabei gestorben, 13 wurden verletzt. Die Polizei sagt, der Junge sei der Sohn des Besitzers vom Pickup und habe den Wagen genommen, weil er nicht abgeschlossen war. Der Unfall passierte kurz nach dem Songkran-Fest, dem thailändischen Neujahrsfest, bei dem dieses Jahr insgesamt 191 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben sind.
Wer hilft? Die Polizei hat eine Untersuchung gestartet und will herausfinden, wie der Junge überhaupt das Auto starten konnte. Die buddhistischen Tempel in der Region haben Trauerfeiern organisiert und beten für die Verletzten. Die Provinzregierung hat Hilfszahlungen für die Familien der Opfer angekündigt. Außerdem will die Polizei in den nächsten Tagen mehr Verkehrskontrollen und Tempolimits einführen, damit solche Unfälle seltener passieren.
