In Teilen Chinas haben heftige Unwetter in der Provinz Hubei mindestens acht Menschenleben gekostet und in der Provinz Gansu einen Erdrutsch ausgelöst, bei dem dutzende Menschen verschüttet wurden.

In mehreren Provinzen Chinas hat es in den vergangenen Tagen sehr stark geregnet und gestürmt. In der Provinz Hubei in Zentralchina starben dadurch mindestens acht Menschen, und etwa 275 weitere wurden verletzt. In der Nacht auf Dienstag zogen schwere Stürme über die Region, und aus einigen Gebieten wurden sogar Tornados gemeldet. Die Behörden suchten weiter nach Vermissten und warnten vor neuem Starkregen.

Im Nordwesten Chinas, in der Provinz Gansu, rutschte nach dem Regen ein Hang ab und begrub ein Dorf im Regionalkreis Tanchang. Nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens CCTV wurden dabei 33 Menschen verschüttet. 17 von ihnen konnten inzwischen gerettet werden, doch die Suche nach den Vermissten lief am Dienstag weiter. Die Bergregion ist anfällig für solche Naturkatastrophen; schon 2010 starben dort bei einer Schlammlawine über 1.500 Menschen.