Zwei Wochen nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela ziehen viele internationale Rettungsteams ab, weil die Zeit, in der man lebende Menschen finden kann, vorbei ist.
Am 24. Juni 2026 hat die Erde in Venezuela zweimal stark gebebt, mit Werten von 7,2 und 7,5. Danach hat es mehr als tausend kleinere Nachbeben gegeben. Besonders schlimm getroffen hat es die Region La Guaira im Norden des Landes, wo viele Häuser zerstört sind. Die Regierung sagt inzwischen, dass 3685 Menschen gestorben sind – die Zahl steigt weiter, weil immer noch Verschüttete gefunden werden, auch wenn die große Suchphase vorbei ist.
Viele Länder haben Rettungsteams geschickt. Diese Teams suchten mit Hunden, Spezialkameras und schwerem Gerät nach Überlebenden. Jetzt ist es fast unmöglich, nach so vielen Tagen noch jemanden lebend zu finden. Das mexikanische Team Topos México hat erklärt, dass es kein Aufgeben ist, sondern ein Wechsel: Die Helferinnen und Helfer sollen sich jetzt um die Menschen kümmern, die noch leben, und nicht weiter nur suchen. Der Uno-Koordinator Tom Fletcher ist selbst nach La Guaira gereist, um die nächste Phase der Hilfe zu organisieren.
