Der Berliner Finanzsenator Stefan Evers von der CDU bewirbt sich als Spitzenkandidat für die Wahl im September – und hat schon klare Vorstellungen, was er anders machen will.
Stell dir vor, du ziehst in eine WG – und einer sagt direkt am ersten Tag: „So nicht, das machen wir anders." Genau so klingt gerade Stefan Evers, der Finanzsenator von Berlin. In einem großen Interview hat er gesagt, dass sich in der Stadt einiges ändern soll. Er will Spitzenkandidat der CDU für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September werden. Das ist die Wahl, bei der das Berliner Parlament neu bestimmt wird.
Evers findet zum Beispiel, dass kostenlose Schulmittagessen für Eltern, die viel Geld verdienen, nicht fair sind. „Ich finde das ungerecht", hat er gesagt. Gratis-Angebote wie das gehören in Berlin seit Jahren zur Debatte – vor allem die SPD will, dass vieles für alle kostenlos bleibt.
Evers hat außerdem gesagt: Berlin gibt gerade mehr Geld aus, als reinkommt. Das müsse sich ändern. Trotzdem will er an manchen Stellen mehr investieren – zum Beispiel in neue Wohnungen und Straßen. „Wir müssen investieren, wo Berlin Nachholbedarf hat", meint er. Andere Sachen will er kürzen, etwa teure Regeln beim Bauen oder beim Datenschutz.
