Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung an die FPÖ einen Austausch mit US-Behörden zu Jeffrey Epsteins gefälschtem österreichischen Reisepass bestätigt.

Austausch mit US-Behörden

Gleichzeitig betonte Karner, dass gegen Epstein in Österreich keine administrativen Ermittlungen eingeleitet wurden und der Sexualstraftäter während seines Wien-Besuchs 2019 nicht von österreichischen Sicherheitsbehörden observiert wurde. Der Minister verwies auf die Zuständigkeit des Justizministeriums für allfällige strafrechtliche Aspekte.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) erklärte, dass das Außenministerium keinen Kontakt mit US-Behörden oder anderen Staaten in der Pass-Causa hatte. Es gebe "keine Anhaltspunkte zu einer Anfrage oder sonstigen Kommunikationen", so die Ministerin. Auch österreichische Botschaften hätten keine Nachfragen an die USA gerichtet.