Die österreichische Staatsanwaltschaft in Wien führt nun einen Fall wegen eines gewalttätigen Angriffs auf einen Taxifahrer in Leoben, der mit einem Treffen einer rechtsextremen Burschenschaft und mit einem parlamentarischen Mitarbeiter in Verbindung gebracht wird.
Was ist passiert? In der Nacht zum 20. [DATE] wurde ein 57-jähriger Taxifahrer in Leoben angegriffen, nachdem er sich geweigert hatte, Mitglieder einer Burschenschaft zu fahren, weil diese Nazi-Parolen skandierten. Er war 57 und kam ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft in Leoben eröffnete einen Fall, doch da ein weiterer damit zusammenhängender Fall bereits in Wien anhängig war, wurde die Akte nun in die Hauptstadt verlegt. Die Wiener Staatsanwaltschaft bearbeitet den Fall nach dem Verbotsgesetz, dem Gesetz, das nationalsozialistische Aktivitäten verbietet, sowie wegen versuchten schweren körperlichen Schadens.
