In Leoben wurde ein Taxifahrer nach einer Verweigerung der Fahrt von Mitgliedern einer Burschenschaft angegriffen. Zwei Verdächtige sollen zur rechtsextremen Identitären Bewegung gehören.
In der Nacht auf den 20. Juni 2025 stiegen in Leoben drei Männer in ein Taxi. Im Auto sollen sie verbotene Parolen gerufen haben. Der Fahrer weigerte sich daraufhin, sie weiterzufahren. Danach kam es zu einem Angriff: Einer der Männer soll den Fahrer gewürgt und zu Boden gebracht haben, ein anderer soll auf ihn eingetreten haben. Der Fahrer rief die Polizei und versuchte, die Männer bis zum Eintreffen der Beamten festzuhalten.
Die Staatsanwaltschaft Leoben ermittelt jetzt. Sie prüft den Vorfall als versuchte schwere Körperverletzung und als Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz. Das bedeutet: Es geht um den Vorwurf, dass nationalsozialistische Ideen verbreitet oder unterstützt wurden. Die Ermittler untersuchen auch unbekannte Täter, also Personen, die noch nicht identifiziert sind.
