Der frühere Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) steht seit Freitag wegen einer Affäre um das Brucknerhaus vor Gericht.
Was ist passiert? Klaus Luger war Bürgermeister der Stadt Linz und Mitglied der SPÖ. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2017 Bewerbungsfragen für einen wichtigen Job bei der Linzer Veranstaltungsfirma LIVA, die das Brucknerhaus betreibt, vorab an einen Bewerber weitergegeben zu haben. So soll der Bewerber einen unfairen Vorteil bekommen haben. Die Staatsanwaltschaft sieht darin Untreue und spricht von einem Schaden von rund 19.000 Euro. Luger bestreitet das. Wegen der Affäre war er im August 2024 schon als Bürgermeister zurückgetreten.
Wer hilft jetzt? Vor Gericht prüfen unabhängige Richterinnen und Richter die Vorwürfe. Vier Zeugen sind geladen, also Menschen, die etwas zum Ablauf sagen können. Sie helfen, die Wahrheit herauszufinden. So funktioniert Rechtsstaatlichkeit: Niemand steht über dem Gesetz, auch nicht ehemalige Politiker. Die SPÖ kündigte an, das Urteil politisch aufzuarbeiten.
