Im Wiener Landesgericht läuft seit einiger Zeit ein Prozess gegen den ehemaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Am Dienstag sagten mehrere Zeugen aus, konnten aber kaum etwas zur strittigen Lebensversicherung sagen.
Stell dir vor, eine Partei schließt für ihren Chef eine Lebensversicherung ab. Genau das soll laut Anklage die Wiener FPÖ im Jahr 2007 getan haben. Die Versicherung lief zuerst auf Hilmar Kabas, der damals Wiener FPÖ-Chef war. 2014 soll dann Strache, der inzwischen selbst Wiener Parteichef war, sich selbst als Bezugsberechtigten eingetragen haben. Die Staatsanwaltschaft sagt: Das war ein "In-sich-Geschäft". Strache meint: Alles war korrekt.