Klaus Luger, der frühere Bürgermeister von Linz, steht am Freitag wegen Untreue vor Gericht.
Was ist passiert? Der frühere Bürgermeister der Stadt Linz, Klaus Luger, muss sich am Freitag, dem 3. Juli, vor dem Linzer Landesgericht verantworten. Ihm wird Untreue vorgeworfen. Das bedeutet, dass er als Amtsträger Geld oder Vorteile nicht so verwendet haben soll, wie es seine Aufgabe war. Weil ein vorheriger außergerichtlicher Ausgleich wieder aufgehoben wurde, kommt es jetzt zu einem richtigen Prozess. Vier Zeugen sind geladen, und das Verfahren soll insgesamt drei Stunden dauern.
Wer hilft oder ist beteiligt? Vor Gericht arbeiten Richterinnen und Richter unabhängig und nach klaren Regeln. Sie prüfen, was wirklich passiert ist. Die Staatsanwaltschaft bringt die Vorwürfe vor, und die Verteidigung kann dazu Stellung nehmen. Vier Zeugen sollen aussagen, also Menschen, die zu dem Fall etwas berichten können. Dazu gehören ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrats der LIVA, der Linzer Veranstaltungsgesellschaft, sowie ein früherer Geschäftsführer und ein früherer Rechtsvertreter.
