Ein US-Arzt, der sich in Afrika mit Ebola angesteckt hatte, ist nach zwei Wochen in der Berliner Charité wieder gesund.

Peter Stafford ist Arzt aus den USA. Er hat in der Demokratischen Republik Kongo gearbeitet und sich dort mit dem Ebola-Virus angesteckt. Genauer gesagt mit einer seltenen Variante, dem sogenannten Bundibugyo-Virus. Weil die USA ihn laut Medienberichten nicht zurückholen wollten, hat Deutschland ihm und seiner Familie geholfen.

Am 20. Mai kam Stafford in die Charité, ein großes Krankenhaus in Berlin. Dort gibt es eine spezielle Station für gefährliche Krankheiten, die sonst niemand aufnehmen darf. Auf dieser Isolierstation haben Ärztinnen und Ärzte ihn ungefähr zwei Wochen lang behandelt. Am Samstag durfte er das Krankenhaus wieder verlassen, weil es ihm jetzt gut geht.

Seine Frau und die vier Kinder waren die ganze Zeit in Berlin und mussten in Quarantäne bleiben, also zu Hause bleiben und niemanden treffen. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme. Zum Glück hat sich bei keinem Familienmitglied das Virus nachgewiesen, deshalb durften sie die Quarantäne am Samstag beenden.

Warum ist das für dich wichtig?

Der Fall zeigt, wie internationale Hilfe im Notfall funktioniert und dass moderne Medizin selbst schwere Infektionen heilen kann.