Gesundheitsbehörden in Zentralafrika liefern sich ein Wettrennen, um einen sich schnell ausbreitenden Ebola-Ausbruch einzudämmen, der inzwischen fast 500 bestätigte Fälle erreicht hat.

Was ist passiert? Ebola breitet sich in zwei Ländern aus, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda, mit etwa 471 bestätigten Fällen und 84 Todesfällen bisher. Die Krankheit wird durch einen Stamm namens Bundibugyo verursacht, für den es kein spezifisches Medikament gibt. Sie verbreitet sich über Körperflüssigkeiten und verursacht Fieber und Blutungen, weshalb Gesundheitsmitarbeiter vollständige Schutzanzüge tragen müssen. Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ausbruch als globale Gesundheitsnotlage eingestuft, ihre zweithöchste Warnstufe, und das U.S. CDC hat gewarnt, dass ohne schnelles Handeln die Region in nur drei Monaten Zehntausende von Fällen sehen könnte.