Im Kongo breitet sich Ebola weiter aus – die WHO hat jetzt einen Plan, um die Epidemie zu stoppen.
Im Kongo und in Uganda haben sich immer mehr Menschen mit Ebola angesteckt. Die WHO zählt dort fast 500 bestätigte Fälle und mehr als 80 Tote. Ebola ist eine schwere Krankheit mit Fieber und Blutungen, die durch Körperflüssigkeiten übertragen wird. Gegen die aktuelle Virusvariante Bundibugyo gibt es leider noch keinen zugelassenen Impfstoff und auch keine spezielle Behandlung.
Die WHO und die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC haben reagiert: Sie haben einen Sechs-Monatsplan vorgestellt, um den Ausbruch einzudämmen. WHO-Chef Tedros sagte, dass dafür bis November 580 Millionen Dollar bereitstehen. Mit dem Geld sollen Labore arbeiten, Erkrankte versorgt und betroffene Gemeinden unterstützt werden. Außerdem überwachen Helferinnen und Helfer Kontaktpersonen, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet.
