Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich Ebola rasant aus, doch Helfer suchen nach Wegen, die Ausbreitung zu stoppen.

Die Demokratische Republik Kongo, ein großes Land in Zentralafrika, erlebt derzeit einen schweren Ebola-Ausbruch. Mitte Mai wurde er offiziell bekannt, doch Fachleute sagen, das Virus sei schon vorher unterwegs gewesen. Inzwischen gibt es über 2.423 bestätigte Erkrankungen und 967 Tote. Täglich kommen mehr als 40 neue Fälle dazu. Besonders drei Provinzen im Osten des Landes sind betroffen.

Viele Helferinnen und Helfer kämpfen gegen die Ausbreitung. Die WHO testet gerade neue Medikamente wie Remdesivir und einen Antikörper-Cocktail namens MBP134. Auch ein Mittel zum Schlucken, Obeldesivir, könnte Menschen helfen, die Kontakt zu Erkrankten hatten. Labore vor Ort können Proben schneller untersuchen als früher.

Du kannst helfen, indem du dich informierst und das Thema weitererzählst. Wer zu Hause oder in der Schule Fragen zu Ebola hat, sollte seriöse Quellen nutzen. Spenden an erprobte Hilfsorganisationen unterstützen Helferteams vor Ort, etwa bei Aufklärung, sicheren Bestattungen und der Suche nach Kontaktpersonen.