Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus weiter aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und viele Helferinnen und Helfer versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Was ist passiert? Im Kongo gibt es gerade den größten je dokumentierten Ausbruch einer seltenen Ebola-Variante mit dem Namen Bundibugyo. Bis Dienstag wurden 1.624 Menschen offiziell als infiziert gemeldet, 521 davon sind gestorben. Gegen diese spezielle Variante gibt es bisher keine erprobte Behandlung oder Heilung. Besonders schlimm ist die Lage in der Provinz Ituri, wo viele Behandlungszentren schon zu 90 Prozent voll sind.
Wer hilft? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert den Einsatz vor Ort. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen und vom Roten Kreuz kümmern sich um Erkrankte, bringen Schutzausrüstung und impfen Menschen. Auch UNICEF und lokale Gesundheitsbehörden versorgen die Bevölkerung mit Informationen und unterstützen Familien.
