Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben die Behörden mehr als 2.000 Ebola-Infektionen bestätigt, ohne dass es gegen diesen Virustyp eine zugelassene Impfung gibt.
Was ist passiert? Die Demokratische Republik Kongo erlebt einen neuen großen Ebola-Ausbruch. Besonders betroffen sind die Provinzen Nord-Kivu, Ituri und Haut-Uele im Osten des Landes. Bei dem Virus handelt es sich um den "Bundibugyo"-Typ - gegen ihn gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Mehr als 2.000 Infektionen wurden inzwischen bestätigt.
Wer hilft? Vor Ort sind Teams der Weltgesundheitsorganisation WHO, Partner aus den USA und Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Sie betreuen Behandlungszentren, suchen Kontaktpersonen von Erkrankten, klären über Hygiene auf und bringen Schutzmaterial dorthin, wo es gebraucht wird. Auch die kongolesischen Gesundheitsbehörden koordinieren die Maßnahmen.
Was kannst du tun? Auch wenn das Geschehen weit weg wirkt: Du kannst dich informieren, seriöse Quellen nutzen und Spendenaufrufe von anerkannten Hilfsorganisationen unterstützen. In Deutschland ist zum Beispiel Ärzte ohne Grenzen aktiv. In den Schulen wird das Thema oft im Biologieunterricht aufgegriffen - wer Fragen hat, kann sich an Lehrkräfte oder das schulische Gesundheitsteam wenden.
