Im Kongo kämpfen Helfer seit Monaten gegen Ebola – und ein Experte sagt: Der Ausbruch könnte bis ins nächste Jahr dauern.

Im Kongo gibt es gerade einen großen Ebola-Ausbruch. Das ist eine sehr gefährliche Krankheit, die durch Körperkontakt und Körperflüssigkeiten übertragen wird. Bis jetzt sind laut der Regierung 702 Menschen daran gestorben, und fast 2.000 Fälle wurden im Labor bestätigt. Besonders tückisch: Für den Ebola-Typ, der dort gerade kursiert, gibt es noch keinen Impfstoff und auch keine spezielle Therapie.

Viele Menschen helfen, den Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Mitarbeiter vom Roten Kreuz und andere Helfer gehen seit Monaten von Dorf zu Dorf und erklären den Leuten, wie Ebola übertragen wird und wie man sich schützen kann. Ärzte testen gerade zwei neue Medikamente im Krankenhaus, die vielleicht gegen das Virus helfen können. Und es werden Helfer geschult, die herausfinden, mit wem erkrankte Menschen Kontakt hatten – damit diese Leute schnell untersucht werden können.